Easy German audio files for student learners - with accompanying full texts

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  • PDF of podcast
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  • This episode is intended to be used in conjunction with the short text: Mia findet einen Freund. This link will take you to that episode.
  • Important words used to introduce each new concept: der Begriff - concept; der Ausdruck - expression; das Wort - word
  • Der nächste Ausdruck ist... / Der nächste Begriff ist... - The next expression is... / The next concept is...

•Episode

  • der Freund (m), die Freundin (f) – friend

Ein Freund ist eine nette Person, die du magst. Du findest deinen Freund nett und lustig. 

* * * * * * * * * * 

einsam – lonely, solitary

  • die Geschichte – story
  • traurig - sad 

BenandMia.png

Eine einsame Person ist ganz allein. In der Geschichte ist Ben allein. Er ist neu in der Schule und hat keinen Freund. Er ist einsam und ein bisschen traurig

* * * * * * * * * * 

keine Ahnung haben to have no idea

  • Ich habe keine Ahnung! – I have no idea. 
  • ..., was er machen soll – what he should do
  • brauchen – to need
  • um Hilfe fragen – ask for help 

Wenn jemand keine Idee hat und nicht weiß, was er machen soll, dann hat er keine Ahnung. Vielleicht braucht er Hilfe und muss dann eine andere Person um Hilfe fragen

* * * * * * * * * * 

geduldig – patient

  • ungeduldig – impatient
  • beschreiben – to describe
  • erklären – to explain
  • bis die Schüler alles verstehen – until the students understand everything
  • manche Lehrer – some teachers
  • muss – must
  • kann – can 

«Geduldig» ist ein Adjektiv mit dem man einen Lehrer beschreiben kann.

Ein Lehrer muss geduldig sein. Er muss viele Dinge 1000 Mal erklären bis die Schüler alles verstehen.

Leider sind nicht alle Lehrer geduldig. Manche Lehrer sind ungeduldig. Sie finden die Schüler nervig.

Natürlich haben wir an unserer Schule nur geduldige Lehrer! 

* * * * * * * * * * 

sich setzen – to seat oneself 

In der Schule setzen sich die Schüler auf einen Stuhl. Zu Hause setzt sich deine Mutter auf das Sofa. Im Park setzt sich ein Kind auf das Gras. 

* * * * * * * * * * 

langsam – slow

  • ...ist das Gegenteil von... - is the opposite of
  • der Gepard – cheetah 
  • die Schnecke – snail 

«Langsam» ist das Gegenteil von schnell.
Ein
Gepard ist schnell. Eine Schnecke ist langsam.

Wenn du müde bist, machst du alles langsam

* * * * * * * * * * 

langsamer – slower, more slowly 

«Langsamer” ist ein Komparativ. Die Schecke ist viel langsamer als der Gepard. 

* * * * * * * * * * 

verstehen – to understand

• der Mensch, die Menschen – the person, the people 

Ich spreche Deutsch, dann verstehen mich alle Menschen in Deutschland.

Ich spreche Englisch, dann verstehen mich die Menschen in Australien.

Ich spreche langsam Deutsch, dann verstehen mich auch die Schüler, die Deutsch lernen. 

* * * * * * * * * * 

bald – soon

  • dann muss ich nicht mehr lange warten – then I don’t have to wait so long any more
  • zur Schule gehen – go to school 
  • ins Bett gehen – go to bed 

Ein Synonym für „bald“ ist „gleich“. 

Wenn ich bald Geburtstag habe, dann muss ich nicht mehr lange warten.

Um 8 Uhr morgens muss ich bald zur Schule gehen. Um 9 Uhr abends muss ich bald ins Bett gehen. 

* * * * * * * * * * 

lernen – to learn

  • lesen – to read
  • hören – to hear, listen 
  • googeln – to google
  • manche Schüler 

Die Schüler gehen in die Schule, um zu lernen.

Du lernst auch viel, wenn du ein Buch liest, Podcasts hörst oder etwas googelst. Du lernst etwas von deinen Eltern, Lehrern und Freunden.

Manche Schüler lernen schnell, andere Schüler lernen langsamer. 

* * * * * * * * * * 

...in der Nähe von... - in the neighbourhood of, close to, near to

  • der Bahnhof – railway station 
  • das Fahrrad – bike
  • zu Fuß – on foot 

Unsere Schule ist in der Nähe von dem Bahnhof. Man kann hinlaufen und braucht nur 2 Minuten.

Wenn du in der Nähe von der Schule wohnst, kannst du zu Fuß zur Schule gehen. Du brauchst kein Fahrrad und kein Auto. 

* * * * * * * * * * 

traurig – sad

  • glücklich - happy 
  • weinen – to cry 

* * * * * * * * * * 

Ein traurige Person ist nicht glücklich. Sie hat vielleicht ein Problem oder sie ist einsam, wie Ben in der Geschichte. 

* * * * * * * * * * 

komm mit – come with me, come along

• Ich will, dass du mit mir kommst. Literally: I want that you with me come. In normal English: I want you to come with me.

• In German, you can’t use the construction in normal English above. You have to use the kind of construction given in German: I want that you do something.

Imperativ – an order or a direct request requires this special verb form. 

Ich will, dass du mit mir kommst. Ich will nicht alleine gehen. Ich will nicht einsam sein.

Zum Beispiel:
Ich gehe auf eine Party. Komm mit!

«Komm» ist ein Imperativ

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This episode is intended to be used in conjunction with the earlier episode: "Tim und Tom sind Zwillinge". The vocabulary in that short story is explained in simple German in this episode. You can also download a PDF file of this episode.

TimundTomvocabpic.png

Zwillinge - twins

  • gleich – same, equal
  • Du bist gar nicht sicher! – You are not at all sure! 

START: Zwillinge sind Geschwister. Sie sind gleich alt. Sie haben den gleichen Geburtstag. Sie haben auch die gleiche Familie.

Viele Zwillinge sehen gleich aus. Ist der Junge Tim oder Tom? Ist das Mädchen Hanny oder Nanny? Du bist gar nicht sicher, denn sie sehen sehr ähnlich aus. 

ähnlich aussehen – to look similar

  • ähnlich – similar
  • aussehen – to look (separable) 
  • pummelig – plump
  • schlank - slender 

Ich habe rote, lange Haare und du hast rote, lange Haare. Wir sehen ähnlich aus.

Eine Lehrerin ist alt, klein und pummelig. Die andere Lehrerin ist jung, groß und schlank. Die zwei Lehrerinnen sehen nicht ähnlich aus.

Spaß machen – to be fun

  • Spaß haben – to have fun
  • die Party – note that the German plural is NOT parties, but Partys
  • In German you don’t say that something is fun, you say it makes fun.
  • zum Beispiel – for example 

Man hat oft in den Schulferien viel Spaß. Man hat mit Freunden viel Spaß. Sport macht Spaß. Partys machen oft Spaß

Schule macht oft keinen Spaß. Die Lehrer und Lehrerinnen sprechen zu viel und geben den Schülern viele Hausaufgaben. Das macht keinen Spaß, das ist nervig und langweilig. Aber manchmal hat man in der Schule Spaß. Zum Beispiel, wenn man neue Freunde findet.

in der siebten Klasse – in Year 7

  • normalerweise – usually, normally
  • die Grundschule – primary school 

Du bist in der siebten Klasse. In der siebten Klasse lernt man Deutsch.

In der siebten Klasse ist man klein. In der zwölften Klasse ist man groß. Die Schüler in der siebten Klasse sind normalerweise zwölf Jahre alt. Die siebte Klasse ist das erste Jahr nach der Grundschule. 

ein guter Schüler – a good student

  • die Note – grade
  • Vielleicht sagt ihm der Lehrer – Perhaps the teacher says to him...
  • Ich bin stolz auf dich. – I am proud of you.
  • wenn jemand kein guter Schüler ist – when someone isn’t a good student, ...
  • vielleicht – perhaps
  • natürlich – of course, naturally
  • hoffentlich – hopefully 

Ein guter Schüler hat gute Noten. Er lernt gerne und hat keine Probleme in der Schule. Vielleicht sagt ihm der Lehrer: „Du bist sehr klug. Du bist intelligent. Du bist fleißig. Ich bin stolz auf dich.

Wenn jemand kein guter Schüler ist, sagt der Lehrer: „Wo sind deine Hausaufgaben?“ oder „Diese Klassenarbeit war leider nicht sehr gut.“

Natürlich sagt der Lehrer nicht: „Du bist faul.“ Hoffentlich

Mathe

  • zum Beispiel – for example
  • ist gleich – is equal to
  • Ich lerne lieber Deutsch. – I’d rather learn German. 

Mathe ist ein Schulfach. Man rechnet mit Zahlen, zum Beispiel, eins, zwei, drei. Eins plus zwei ist gleich drei. Sechs minus vier ist gleich zwei. Das ist Mathe.

Manche Schüler sind gut in Mathe. Sie mögen Mathe. Andere Schüler finden, Mathe ist langweilig. Wie findest du Mathe?

Ich lerne lieber Deutsch. Deutsch ist auch ein Schulfach.

die Schülerband – school band, student band

Ich spiele ein Instrument in der Schule. Die Schule hat eine Band. Ich spiele in der Schülerband mit meinen Freunden. 

die Mathearbeit – Maths test 

Ein Test in Mathe ist eine Mathearbeit. Ein Test heißt auch eine Klassenarbeit. Man bekommt eine Note für eine Mathearbeit, zum Beispiel, A+.

eine Idee haben – to have an idea

  • Sie können gut denken. – They can think well. 

Kreative Kinder haben viele gute Ideen. Sie können gut denken. Sie sind clever. Sie sind klug. Sie sind intelligent. Sie haben viele Ideen, denn sie sind kreativ.

sprechen - to speak

Ich spreche Deutsch. Ich spreche gerne Deutsch mit meiner Lehrerin. Ich spreche gern mit meinen Freunden. 

toll - great

• das heißt – that is, that means 

Toll ist positiv, super! Ein Freund sagt: „Du bist toll!“ Das heißt, dein Freund mag dich. Er findet dich toll. Er findet, du bist lustig und nett - einfach toll

der falsche Name

• manche Schüler – some students 

Ich heiße Tom, nicht Tim. Tim ist der falsche Name. Tom ist der richtige Name. 

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KatzeSchreibtisch.jpg

Ben hat ein Haustier. Es ist eine Katze. Die Katze schläft auf Bens Bett.

Die Katze heißt Tabitha. Sie ist schwarz und weiß.

Wenn Ben zur Schule geht, ist Tabitha traurig. Jeden Tag wartet sie auf Ben. Wenn er nach Hause kommt, ist sie froh.

Das ist aber nicht immer so gut, denn Tabitha lässt Ben nicht allein. Sie sitzt auf seinem Schreibtisch. Sie miaut. Sie schnurrt. Sie schläft.

Ben findet es manchmal schwer, seine Hausaufgaben zu machen. Aber er sagt, “Das ist mir egal. Tabitha ist zwar nur eine Katze, aber sie ist auch wie ein Freund für mich.” 

**********

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Ben hat ein Haustier. Es ist eine Katze. Die Katze schläft auf Bens Bett.

Die Katze heißt Tabitha. Sie ist schwarz und weiß.
Wenn Ben zur Schule geht, ist Tabitha traurig. Jeden Tag wartet sie auf Ben. Wenn er nach Hause kommt, ist sie froh.

Das ist aber nicht immer so gut, denn Tabitha lässt Ben nicht allein. Sie sitzt auf seinem Schreibtisch. Sie miaut. Sie schnurrt. Sie schläft.

Ben findet es manchmal schwer, seine Hausaufgaben zu machen. Aber er sagt, “Das ist mir egal. Tabitha ist zwar nur eine Katze, aber sie ist auch wie ein Freund für mich.” 

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Kapuzenpulli.pngScreenShot2014-07-22at20602pm.png
Ich mag bequeme Kleidung. Zu Hause trage ich am liebsten eine alte Jeans und ein T-Shirt. Im Winter trage ich einen warmen Pulli. Der Winter ist meine Lieblingsjahreszeit, denn ich trage sehr gern Schals. Ich stricke sie für mich selbst und als Geschenke für meine Freunde. Auf diesem Bild bin ich in Mailand. Das ist eine Stadt in Italien. Ich trage einen blauen Jeansrock und schwarze Stiefel. Mein Pulli ist rosa und mein Schal ist bunt. Normalerweise trage ich nicht so gern Röcke, aber in Italien wollte ich ein bisschen eleganter aussehen als zu Hause.

Vocabulary in this text

  • ich wollte eleganter aussehen - I wanted to look more elegant
  • die Lieblingsjahreszeit - favourite season
  • das Geschenk - present
  • Mailand - Milan
  • auf diesem Bild - in this picture
  • normalerweise - usually, normally

Questions to ask about clothing preferences:

  • Was trägst du gern?
  • Was trägst du nicht so gern?
  • Was trägst du am liebsten?
  • Was trägst du zur Schule?/zu Hause?
  • Was trägst du am Wochenende?
  • Was trägst du auf einer Party? 

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Schallila.png

Ich mag bequeme Kleidung. Zu Hause trage ich am liebsten eine alte Jeans und ein T-Shirt. Im Winter trage ich einen warmen Pulli. Der Winter ist meine Lieblingsjahreszeit, denn ich trage sehr gern Schals. Ich stricke sie für mich selbst und als Geschenke für meine Freunde. Auf diesem Bild bin ich in Mailand. Das ist eine Stadt in Italien. Ich trage einen blauen Jeansrock und schwarze Stiefel. Mein Pulli ist rosa und mein Schal ist bunt. Normalerweise trage ich nicht so gern Röcke, aber in Italien wollte ich ein bisschen eleganter aussehen als zu Hause.

Vocabulary in this text

  • ich wollte eleganter aussehen - I wanted to look more elegant
  • die Lieblingsjahreszeit - favourite season
  • das Geschenk - present
  • Mailand - Milan
  • auf diesem Bild - in this picture
  • normalerweise - usually, normally

Questions to ask about clothing preferences:

  • Was trägst du gern?
  • Was trägst du nicht so gern?
  • Was trägst du am liebsten?
  • Was trägst du zur Schule?/zu Hause?
  • Was trägst du am Wochenende?
  • Was trägst du auf einer Party? 

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Mia ist eine Schülerin an einer Schule in Berlin. Sie ist in der siebten Klasse. Sie hat viele Freunde. 

Mias beste Freundin heißt Hannah. Hannah kommt aus Frankreich. Ihre Muttersprache ist Französisch, aber sie spricht sehr gut Deutsch. Mia spricht Deutsch, denn das ist ihre Muttersprache. Sie lernt Französisch in der Schule. Mit Hannah spricht Mia normalerweise Deutsch. 

Ben kommt aus Paris, aber er wohnt jetzt in Berlin. Leider spricht er nur ein bisschen Deutsch, aber er spricht gut Französisch. Er hat aber keine Freunde und ist sehr traurig. 

Eines Tages sieht Mia den einsamen Jungen auf dem Schulhof und sagt: „Hallo! Wie heißt du denn?”

Ben hat keine Ahnung, was Mia sagt. Aber Mia ist geduldig. Sie setzt sich neben ihn und spricht langsamer: „Wie heißt du?”

Diesmal versteht Ben. „Ich heiße Ben”, sagt er. „Und du?”

Bald lernt Mia mehr über Ben. Er ist zwölf Jahre alt. Mia ist auch zwölf. Er wohnt in der Nähe von ihrem Haus. Er hat zwei Schwestern. Er ist ein bisschen traurig.

„Du bist jetzt mein Freund”, sagt Mia. „Und ich habe eine Freundin, die auch aus Frankreich kommt. Sie heißt Hannah. Komm mit, wir finden sie.”

**********

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This PDF file provides help with the vocabulary in this podcast and some exercises to help you remember the vocabulary. But listening to the podcast several times is probably the best method!
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Mia ist eine Schülerin an einer Schule in Berlin. Sie ist in der siebten Klasse. Sie hat viele Freunde. 

Mias beste Freundin heißt Hannah. Hannah kommt aus Frankreich. Ihre Muttersprache ist Französisch, aber sie spricht sehr gut Deutsch. Mia spricht Deutsch, denn das ist ihre Muttersprache. Sie lernt Französisch in der Schule. Mit Hannah spricht Mia normalerweise Deutsch. 

Ben kommt aus Paris, aber er wohnt jetzt in Berlin. Leider spricht er nur ein bisschen Deutsch, aber er spricht gut Französisch. Er hat aber keine Freunde und ist sehr traurig. 

Eines Tages sieht Mia den einsamen Jungen auf dem Schulhof und sagt: „Hallo! Wie heißt du denn?”

Ben hat keine Ahnung, was Mia sagt. Aber Mia ist geduldig. Sie setzt sich neben ihn und spricht langsamer: „Wie heißt du?”

Diesmal versteht Ben. „Ich heiße Ben”, sagt er. „Und du?”

Bald lernt Mia mehr über Ben. Er ist zwölf Jahre alt. Mia ist auch zwölf. Er wohnt in der Nähe von ihrem Haus. Er hat zwei Schwestern. Er ist ein bisschen traurig.

„Du bist jetzt mein Freund”, sagt Mia. „Und ich habe eine Freundin, die auch aus Frankreich kommt. Sie heißt Hannah. Komm mit, wir finden sie.”
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This PDF file provides extra help with vocabulary and activities.
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The words in bold are explained in the accompanying PDF file, which you can download below the podcast text.

Schulsachen.png

Mia ist eine Leseratte. Ihre Freunde finden, sie ist total süß und immer lustig. Aber sie hat ein Problem. Sie ist sehr vergesslich, denn sie liest den ganzen Tag Bücher.

Mia liest am Abend zu Hause. Sie liest immer in der kleinen Pause und in der Mittagspause. Sie lebt in einer Bücherwelt! Deshalb vergisst sie oft ihre Hausaufgaben. Sie vergisst manchmal ihre Bücher und Schulsachen.

Oft kommt sie zu spät zum Unterricht und die Lehrer und Lehrerinnen sagen: «Warum bist du spät, Mia?»

Mia gibt immer die gleiche Antwort: «Es tut mir leid. Ich bin ja ein bisschen vergesslich».

Die meisten Lehrer und Lehrerinnen sind nicht wirklich sauer auf Mia, denn sie ist nett und höflich. Sie ist charmant.

Aber ihr Mathelehrer ist ein alter, mürrischer Mann. Er ist manchmal ein bisschen sauer auf sie. Er heißt Herr Gründlich.

Eines Tages geht alles schief. Mia bringt ihre Schultasche mit zur Schule, aber sie vergisst ihren Taschenrechner und ihr Heft für Mathe. Oh nein. Denn an diesem Tag hat sie eine Mathearbeit.

Die Mathearbeit ist nach der Mittagspause. Mia kommt wie immer ziemlich spät zum Unterricht. Ihre Mitschüler schreiben schon die Mathearbeit. Aber Mia hat leider keine Schulsachen dabei. Sie hat zum Beispiel keinen Radiergummi und keinen Taschenrechner.

Herr Gründlich stöhnt. Mia flüstert: «Tut mir leid». Sie setzt sich, aber sie kann nichts schreiben. Sie liest die Mathearbeit. Kein Problem, denkt sie. Das kann ich machen.

Doch sie hat ein Problem, denn sie hat keinen Bleistift.

Sie fragt ihre Nachbarin: «Hast du einen Bleistift?»

Aber ihre Nachbarin hat nur einen Bleistift und sie schüttelt den Kopf.

Mia hat keine Wahl. Sie flüstert dem Lehrer: «Ich brauche einen Bleistift und einen Radiergummi, bitte». 

Herr Gründlich ist wirklich sauer. Trotzdem gibt er ihr einen Bleistift, einen Radiergummi und einen Taschenrechner. Mia schreibt die Mathearbeit. Das findet sie einfach, denn sie ist sehr klug.

Am nächsten Tag bekommt sie ihre Note100%! Hundert Prozent!

Aber der Lehrer hat etwas auf die Mathearbeit geschrieben:

100% - Ausgezeichnet

  • minus 10% -Bleistift
  • minus 10% - Taschenrechner 
  • minus 10% - Radiergummi

Insgesamt: 70% - B – Gut!

Mia! Da du so gut in Mathe bist, darfst du nicht mehr vergesslich sein.

Vergiss das nicht!

Mia sieht Herr Gründlich an. Er lächelt sie an. Er ist nicht wirklich sauer, aber er ist ein sehr strenger Lehrer.

Mia ist nie wieder vergesslich in Mathe.

Aber in den anderen Schulfächern schon.

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Words in bold are explained in the accompanying PDF file, which you can download below the podcast text.

Mia ist eine Leseratte. Ihre Freunde finden, sie ist total süß und immer lustig. Aber sie hat ein Problem. Sie ist sehr vergesslich, denn sie liest den ganzen Tag Bücher.

Mia liest am Abend zu Hause. Sie liest immer in der kleinen Pause und in der Mittagspause. Sie lebt in einer Bücherwelt! Deshalb vergisst sie oft ihre Hausaufgaben. Sie vergisst manchmal ihre Bücher und Schulsachen.

Oft kommt sie zu spät zum Unterricht und die Lehrer und Lehrerinnen sagen: «Warum bist du spät, Mia?»

Mia gibt immer die gleiche Antwort: «Es tut mir leid. Ich bin ja ein bisschen vergesslich».

Die meisten Lehrer und Lehrerinnen sind nicht wirklich sauer auf Mia, denn sie ist nett und höflich. Sie ist charmant.

Aber ihr Mathelehrer ist ein alter, mürrischer Mann. Er ist manchmal ein bisschen sauer auf sie. Er heißt Herr Gründlich.

Eines Tages geht alles schief. Mia bringt ihre Schultasche mit zur Schule, aber sie vergisst ihren Taschenrechner und ihr Heft für Mathe. Oh nein. Denn an diesem Tag hat sie eine Mathearbeit.

Die Mathearbeit ist nach der Mittagspause. Mia kommt wie immer ziemlich spät zum Unterricht. Ihre Mitschüler schreiben schon die Mathearbeit. Aber Mia hat leider keine Schulsachen dabei. Sie hat zum Beispiel keinen Radiergummi und keinen Taschenrechner.

Herr Gründlich stöhnt. Mia flüstert: «Tut mir leid». Sie setzt sich, aber sie kann nichts schreiben. Sie liest die Mathearbeit. Kein Problem, denkt sie. Das kann ich machen.

Doch sie hat ein Problem, denn sie hat keinen Bleistift.

Sie fragt ihre Nachbarin: «Hast du einen Bleistift?»

Aber ihre Nachbarin hat nur einen Bleistift und sie schüttelt den Kopf.

Mia hat keine Wahl. Sie flüstert dem Lehrer: «Ich brauche einen Bleistift und einen Radiergummi, bitte». 

Herr Gründlich ist wirklich sauer. Trotzdem gibt er ihr einen Bleistift, einen Radiergummi und einen Taschenrechner. Mia schreibt die Mathearbeit. Das findet sie einfach, denn sie ist sehr klug.

Am nächsten Tag bekommt sie ihre Note100%! Hundert Prozent!

Aber der Lehrer hat etwas auf die Mathearbeit geschrieben:

100% - Ausgezeichnet

  • minus 10% -Bleistift
  • minus 10% - Taschenrechner 
  • minus 10% - Radiergummi

Insgesamt: 70% - B – Gut!

Mia! Da du so gut in Mathe bist, darfst du nicht mehr vergesslich sein.

Vergiss das nicht!

Mia sieht Herr Gründlich an. Er lächelt sie an. Er ist nicht wirklich sauer, aber er ist ein sehr strenger Lehrer.

Mia ist nie wieder vergesslich in Mathe.

Aber in den anderen Schulfächern schon.

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