Easy German audio files for student learners - with accompanying full texts

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Meine Schwester Anna wird nächstes Jahr eine Reise um die Welt machen. Ich bin ganz neidisch, denn ich möchte sehr gern andere Länder sehen und neue Kulturen erleben, aber ich bin leider noch zu jung.

Anna muss dieses Jahr sehr hart arbeiten, denn sie möchte Geld für die Reise sparen. Jeden Tag muss sie früh aufstehen, weil sie zwei Jobs hat. Außerdem studiert sie immer noch an der Uni.

Am Wochenende kann sie manchmal mit Freunden ausgehen und Spaß haben, aber von Montag bis Freitag hat sie keine Zeit dafür. An der Uni lernt sie Deutsch und Italienisch, denn sie liebt Fremdsprachen. Sie muss sehr motiviert sein. Sie kann schon Deutsch und Italienisch sprechen und sie möchte für eine Weile in Deutschland oder Italien leben. Vielleicht kann sie einen Job in Europa bekommen!

Wenn das klappt, möchte ich sie besuchen. Das wäre toll! Ich kann schon ein kleines bisschen Deutsch sprechen und ich möchte auch echte italienische Pizzen probieren. Die Pizzen in Carlton sind sehr lecker, aber in Rom werden sie bestimmt noch besser schmecken.

Meine Mutter sagt, ich möchte immer etwas Neues haben, ich bin nie zufrieden. Aber ich glaube, man muss Träume haben. Findest du nicht?

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Der Wecker klingelt nicht.

Ich wache trotzdem plötzlich auf, denn die Sonne scheint. Es ist schon halb neun. Oh nein! Der Schultag beginnt jetzt gleich und wir haben in der ersten Stunde eine Mathearbeit. Ich stehe auf und beginne, mich hastig anzuziehen.

Keine Zeit zum Frühstücken. Ich packe meine Schultasche und laufe zum Bahnhof. Auf dem Weg bemerke ich, dass ich zwei verschiedene Schuhe anhabe. Oh Gott. Es ist viel zu spät zurückzugehen.

In meinem Kopf sehe ich alles wie im Kino: Gerade sagt mein Mathelehrer zu meiner Klasse: «Ihr dürft den Test beginnen. Paul, hör auf zu reden. Anna, steck dein Handy in deine Tasche, sonst nehme ich es weg und verkaufe es heute Abend auf E-Bay. Weiß jemand, wo Oskar ist? Schon wieder zu spät. Das überrascht mich nicht. Dieser Junge ist ein hoffnungsloser Fall. »

Oskar - der bin ich. Ich bin groß und sportlich, aber auch vergesslich, immer zu spät und total unorganisiert. Die meisten meiner Lehrer hassen mich. Meine Eltern finden mich nervig. Sogar mein Hund ist nicht besonders begeistert von mir.

Ich verpasse den Zug. Natürlich. Im Fenster des Wartezimmers sehe ich mein Gesicht. Es gibt einen großen roten Pickel auf meiner Nase. Ich stöhne leise. Hoffentlich kommt kein anderer Zug.

Einer kommt - fast sofort.

Im Unterricht sagt mir Herr Scharfmacher: „Nett, dass du da bist, Oskar. Gut geschlafen?“ Ich werde genauso rot wie mein Pickel. Ich hasse sarkastische Lehrer.

Der Test hat viele knifflige Fragen. Obwohl ich ziemlich gut in Mathe bin, kann ich heute einfach nicht richtig denken. Der Grund ist, dass Lina neben mir sitzt. Ich kenne sie seit der Grundschule und mag sie sehr, aber sie findet mich doof. Woher weiß ich das? Weil sie jeden Tag die Augen verdreht, wenn ich in ihrer Nähe bin. Heute ist keine Ausnahme. Sie sieht meine Schuhe an und lacht. Sie lacht so laut, dass Herr Scharfmacher fragt, was los ist. Lina sagt nichts, aber trotzdem bemerkt auch er meine Schuhe.

Alles geht heute schief.

Nichts wird besser. In der Pause habe ich einen Bärenhunger, aber die Kantine ist wegen der Renovierung geschlossen. Kunst, mein Lieblingsfach, fällt aus, weil meine Lieblingslehrerin krank ist. In der Mittagspause kriege ich endlich was zu essen, aber nur, weil Lina Mitleid mit mir hat. Statt sie zu beeindrucken, erwecke ich nur ihr Mitleid. Das ist mir peinlich.

 Am Nachmittag sollen wir Fußball gegen eine Mannschaft von einer anderen Schule spielen. Ich freue mich darauf, denn ich spiele immer in unserer Mannschaft, aber ich habe weder meine Sportuniform noch meine Sportschuhe dabei. Die Sportlehrerin ist sauer: „Oskar!“ sagt sie. „Du machst mich wahnsinnig!“  Aus Rache wählt sie statt mir einen großen Kerl aus, einen neuen Schüler, der toll aussieht, sehr männlich, wahrscheinlich mit einem Waschbrettbauch. Er kickt fünf Tore. Lina und meine Klassenkameraden klatschen in die Hände und jubeln.

Nach der Schule möchte ich mit Lina nach Hause gehen, denn sie wohnt auf derselben Straße wie ich und begleitet mich manchmal. Aber sie und der Fußballheld verschwinden irgendwo und ich gehe alleine nach Hause.

An der Tür unseres Hauses finde ich einen Zettel von meiner Mutter. Sie hat geschrieben: „Ich fahre zum Supermarkt. Kannst du den Hundekot im Garten wegmachen?“

 Dieser Tag ist einfach nicht zu toppen. Ich denke traurig darüber nach. Das Mädchen, das ich mag, verbringt ihre Zeit mit einem blöden Muskelmann. Ich fühle mich einsam und deprimiert. Mein Pickel wird immer größer. Mein Mathelehrer findet mich dumm und unhöflich und ich werde bestenfalls eine Drei für den Test bekommen. Meine Sportlehrerin hat die Nase voll von mir, da ich so vergesslich bin. Und meine Mutter hat sich eine Aufgabe für mich ausgedacht, die irgendwie meinen ganzen Tag repräsentiert.

Morgen kann bestimmt nicht so schrecklich sein. Sicher nicht. Oder etwa doch?

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PDF of text with exercises and vocabulary explanations

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Peter: Hallo Katja! Wie geht’s?

Katja: Ganz gut, aber ich bin ziemlich müde. 

Peter: Was? Heute ist doch erst Montag! Was hast du denn am Wochenende gemacht, das so anstregend war? 

Katja: Naja, ich habe ziemlich viele Hausaufgaben gemacht, denn heute muss ich mein Deutschprojekt abgeben. Außerdem werden wir morgen eine Klassenarbeit in Biologie schreiben. 

Peter: Oh nein, das habe ich total vergessen! Das wird ein langer Abend ohne Fernseher werden! 

Katja: Tja, ich habe schon ziemlich viel am Wochenende gelernt und kann deshalb heute Abend X-Factor sehen. 

Peter: Na, da werde ich ja nicht so viel verpassen. Diese Show ist doch furchtbar! 

Katja: Ich finde sie super! Was hast du am Wochenende gemacht? Keine Hausaufgaben, oder? 

Peter: Nein, am Samstag habe ich mit meiner Mannschaft Fußball gespielt. Es war ein wichtiges Spiel gegen die Banyule Bears. Das ist eine gute Mannschaft und wir haben schon oft gegen sie verloren. Aber gestern haben wir zum ersten Mal gewonnen! Es war unglaublich! Der Trainer hat danach für alle ein Eis gekauft und wir haben im Clubhaus eine kleine Party gemacht! Zwei Eltern haben auch Pizza und Getränke gekauft. Ich bin erst um 8 Uhr nach Hause gekommen und war dann auch total müde! 

Katja: Wow, das war ja ein aufregender Tag! 

Peter: Ja, Sonntag habe ich lange geschlafen und bin erst um 11 Uhr aufgestanden. Dann haben wir meine Großmutter besucht. Sie hat Mittagessen für die ganze Familie gekocht. Mein Onkel, meine Tante und meine Cousins sind auch gekommen und meine Oma ist die beste Köchin. 

Katja: Ich hoffe, das hast du nicht zu deiner Mutter gesagt? 

Peter: Nein, nein. Sie sagt auch immer, dass meine Oma besser kochen kann. 

Katja: Ich kann nicht warten bis die Woche zu Ende ist. Dann sind endlich Ferien? Ich brauche echt eine Pause. Die Hausaufgaben und Klassenarbeiten sind einfach zu viel! 

Peter: Was wirst du in den Ferien machen? Werdet ihr wegfahren! 

Katja: Ja, ich freue mich total darauf. Wir werden eine Woche auf die Mornington Halbinsel fahren. Wir haben ein Ferienhaus in Somers. Der Strand in Somers ist nicht so gut wie der Strand in Dromana, aber er ist ruhiger und ich habe schon oft Delfine dort gesehen. Und du? Was wird deine Familie machen? 

Peter: Ich werde zu Hause bleiben. Meine Eltern haben keinen Urlaub und müssen arbeiten. Außerdem sind wir in den letzten Schulferien nach Bali gefahren. 

Katja: Zu Hause bleiben ist gar nicht so schlecht. Man kann endlich das machen, wofür man vorher keine Zeit hatte. Du kannst deine Freunde treffen, lange schlafen, stundenlang fernsehen, ins Kino gehen, Bücher lesen, die du lesen möchtest und nicht nur die Bücher für die Schule. Das ist doch auch gut! Fährst du nicht gern Rad? Mach doch eine Radtour auf dem Main Yarra trail. 

Peter: Stimmt! Ich werde bestimmt tolle Ferien haben! 


LearnClick Quiz

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Picture of tram kindly provided by John O'Neill, photographer, via Wikipedia

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In der Touristeninformation am Federation Square. Eine Familie aus Deutschland braucht Informationen.

Frau Kühn: Guten Tag! Sprechen Sie Deutsch?

Mitarbeiter: Ja, natürlich. Ich habe in der Schule sechs Jahre Deutsch gelernt. Wie kann ich Ihnen helfen?

Frau Kühn: Ich komme aus Deutschland und bin mit meiner Familie für eine Woche in Melbourne. Was kann man in Melbourne machen?

Mitarbeiter: Man kann sehr viel machen. Es gibt einen sehr schönen Aussichtsturm, den Eureka-Tower. Von der Aussichtsplattform haben Sie eine tolle Aussicht über das Stadtzentrum. Die Plattform ist ein Glaswürfel und wenn das Wetter gut ist, kann man bis zu 75 Kilometer weit sehen.

Frau Kühn: Das klingt super! Und wo kann ich gut einkaufen gehen im Stadtzentrum?

Mitarbeiter: In der Bourke Straße gibt es viele Geschäfte. Sie können auch mit dem Zug zur Bahnstation Melbourne Central fahren. Dort kann man auch sehr gut einkaufen. Auf dem Queen Victoria Markt können Sie frische Lebensmittel und Spezialitäten aus vielen Ländern kaufen. Schauen Sie sich unbedingt die Fischhalle an.

Frau Kühn: Meine Frau möchte gern in ein Musical oder in ein Konzert gehen. Was gibt es im Moment in Melbourne?

Mitarbeiter: Im Regent Theatre läuft gerade Lion King und Strictly Ballroom kommt im Her Majesty Theatre. Strictly Ballroom ist eine australische Produktion. Sie ist sehr zu empfehlen. Im Arts Center gibt es auch viele Konzerte und Theateraufführungen. Hier, schauen Sie mal in das aktuelle Programm an.

Frau Kühn: Danke schön! Kann ich hier Karten für Strictly Ballroom kaufen?

Mitarbeiter: Ja, natürlich. Ich muss nur zum Computer gehen. Wie viele Karten möchten Sie kaufen?

Frau Kühn: Vier Karten bitte, zwei Erwachsene und zwei Kinder. Meine Kinder möchten australische Tiere sehen. Ist das hier in der Stadt auch möglich?

Mitarbeiter: Ja, in Melbourne gibt es einen sehr schönen Zoo. Aber wenn Sie besonders australische Tiere sehen möchten, sollten Sie in den Tierpark in Healesville gehen. Healesville Sanctuary ist außerhalb von Melbourne, aber man kann mit dem Zug und mit dem Bus dorthin fahren. Man kann auch Stadtrundfahrten machen, die Sehenswürdigkeiten in Melbourne mit einem Ausflug nach Healesville kombinieren.

Frau Kühn: Können wir auch hier in der Stadt in einen Park gehen? Das Wetter ist heute so schön!

Mitarbeiter: Ja, gleich hier in der Nähe ist ein großer Botanischer Garten. Sie können im Cafe zu Mittag essen und im Sommer gibt es auch Open-Air-Kino. Machen Sie ein Picknick und sehen Sie einen Film im Original.

Frau Kühn: Das Picknick klingt gut! Können Sie mir sagen, wie ich am besten zum Botanischen Garten komme?

Mitarbeiter: Ja natürlich. Gehen Sie über die Brücke und die St Kilda Road immer geradeaus. Sie gehen am Arts Centre und an der Nationalgalerie vorbei. Der Park ist auf der linken Seite. Es gibt verschiedene Eingänge in den Park. Der Haupteingang ist in der Birdwood Avenue. Hier ist ein Stadtplan für Sie.

Frau Kühn: Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Mitarbeiter: Kein Problem! Es war gut, mal wieder Deutsch zu sprechen.

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Max und Julia lieben sich.

Max findet Julia toll, denn sie ist klug, selbstbewusst und lustig.

Julia findet Max süß, denn er ist warmherzig, witzig und intelligent.

Eines Tages fragt Max: »Willst du mich heiraten?«

»Ja, das wäre schön«, sagt Julia.

Bald gründen sie eine Familie. Julia bekommt ein Baby.

Aber dann geht leider alles schief.

Max findet seine Sekretärin sehr hübsch und hilfsbereit. Er verliebt sich in sie. Er geht fremd.

Julia ist sehr traurig. Sie will sich von Max trennen. Kein Wunder. Sie hat schließlich ein junges Kind.

Danach lernt Julia Frederick kennen. Er ist sehr lieb und viel verantwortlicher als Max. Er hat schon eine Tochter mit einer anderen Frau. Wenn er Julia heiratet, wird seine Tochter die Stiefschwester von Julias Baby.

Julia und Frederick haben jetzt eine Patchworkfamilie. Das ist eine Familie, in der die Eltern Kinder von früheren Beziehungen haben.

Fredericks Freund, Andreas, findet Männer attraktiv. Andreas ist schwul und hat einen Freund namens Fabian. Andreas und Fabian wollen heiraten und ein Kind adoptieren. Leider dürfen sie das nicht, denn in Deutschland ist die Homo-Ehe noch nicht erlaubt.

Wenn zwei Männer oder zwei Frauen zusammenleben und Kinder erziehen, nennt man diese Art Familie eine Regenbogenfamilie. Noch ein schönes Wort, oder?

Enge Freunde sind auch eine Art von Familie, findest du nicht?

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Meine_Mutter_ist_mir_peinlich.pngOft gehen meine Mutter und ich shoppen. Das ist ganz schön stressig.

Für meine Mutter ist Mode nicht besonders wichtig. Normalerweise trägt sie altmodische Kleidung. Oft sagt sie: «Ich folge keinem Trend. Mir ist Mode egal.»

Tja, das sieht jeder! Meine Mutter trägt immer alte Pullis, karierte Röcke und altmodische Blusen. Sie liebt große Mäntel und lange Schals. Ihre Jeans sind gar nicht schick.

Ich bin ganz anders. Ich surfe im Internet, denn ich finde Mode interessant und ich sehe gern die neuen Trends. Ich mag hautenge Jeans, bauchfreie T-Shirts und kurze Röcke. Ich lese Artikel über die Stars. Am Wochenende trage ich zwar eine Jogginghose, aber auf einer Party möchte ich schick aussehen.

Leider habe ich nicht genug Taschengeld, um modische Kleidung zu kaufen. Zweimal nach der Schule arbeite ich in einer Apotheke, aber ich verdiene nicht wirklich viel Geld. Ich brauche meine Mutter. Selbst wenn sie keinen Geschmack hat. Selbst wenn sie nervig ist. Ich brauche ihr Portemonnaie!

Das Problem ist, meine Mutter nervt mich total, wenn wir shoppen gehen. Ich brauche ihr Geld, aber ihre Meinung interessiert mich überhaupt nicht. Sie kritisiert alles, was ich mag: «Nein, diese Jogginghose ist nicht aus Baumwolle. Für Polyester zahle ich kein Geld.» Oder: «So eine Bluse darfst du nicht tragen. Die ist durchsichtig.»

 

Außerdem sagt sie oft etwas Peinliches, wenn wir in einem Laden sind. Gestern waren wir zum Beispiel in Cotton On. Mitten im Geschäft hat meine Mutter laut gesagt: «Keine Ahnung, warum es Cotton On heißt. Hier gibt es nämlich fast keine Baumwolle.» Die Verkäuferin war wirklich cool und hat gelacht. Aber ich habe nicht gelacht. Ich habe mich in der Umkleidekabine versteckt. 

Na ja, das mache ich ziemlich oft, wenn ich mit meiner Mutter shoppen gehe. Manchmal ist es wirklich schwierig, modisch zu sein, wenn ich so viel Zeit in Umkleidekabinen verbringe. 

Download: Handout with difficult exercises

Download: Handout with easier exercises

 

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Blog: http://germanisland.global2.vic.edu.au/

Letzte Woche sind wir auf Klassenfahrt nach Rawson gefahren. Rawson ist ein kleines Dorf mitten im Wald in der Nähe vom Thompson-Staudamm. Dort kann man die Schönheiten der Natur entdecken und viele interessante Aktivitäten machen. Wir haben in kleinen Zimmern mit Stockbetten geschlafen.

Am Dienstag haben wir einen langen Spaziergang von mindestens zehn Kilometern gemacht. Es war ein schöner Tag und die Sonne hat fast die ganze Zeit geschienen. Es war toll, dass wir keinen Unterricht hatten, aber eigentlich war der Spaziergang viel anstrengender als die meisten Unterrichtsstunden in der Schule. Die älteren Lehrerinnen waren völlig erschöpft. Nach dem Abendessen gab es ein Lagerfeuer und wir haben Marshmallows gegrillt. Es war am Abend ziemlich kalt, aber trotzdem gemütlich um das Feuer.

An den nächsten zwei Tagen haben wir ein paar Präsentationen von Feuerwehrmännern und anderen Freiwilligen auf dem Land angesehen. Sie haben ihre Arbeit beschrieben und uns ihre sehr teure Schutzkleidung gezeigt.

Danach haben wir viele Aktivitäten gemacht. Zum Beispiel sind wir im Hochseilgarten geklettert. Da muss man ruhig bleiben und nicht in Panik geraten!

Die Klassenfahrt war ziemlich anstrengend, aber es hat Spaß gemacht. Ich habe viel Zeit mit meinen Freunden verbracht und keine Hausaufgaben bekommen.

Download: Auf Klassenfahrt - Spiel

Download: Instructions 

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Ein kleines Brettspiel

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Anleitung

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BLOG: http://germanisland.global2.vic.edu.au/

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START: Gestern war wirklich ein anstrengender Tag.

Um halb acht bin ich aufgewacht. Ich war immer noch müde, aber ich bin aufgestanden.

Meine Freundin Mia hat mich angerufen. Wir sind zusammen zur Schule gegangen und haben auf dem Weg geredet. Das hat Spaß gemacht.

In der ersten Stunde hatten wir Geschichte. Das hat leider keinen Spaß gemacht. Der Lehrer war sauer auf uns, weil wir so viel geredet haben. “Hört auf zu reden», hat er gesagt. «Ihr seid zu laut.»

Unsere Englischlehrerin hatte auch schlechte Laune. «Hört gut zu», hat sie gesagt. «Morgen schreibt ihr eine Klassenarbeit. Heute Abend müsst ihr dafür lernen.»   

«Oh nein», hat Mia gesagt. «Ich hasse Klassenarbeiten.»

In der Mittagspause bin ich in die Bibliothek gegangen. Mia ist mitgekommen. Wir haben ein bisschen gelesen und auch viel geredet. Es war warm und gemütlich in der Schulbibliothek. Die Bibliothekarin hat zu uns gesagt: «Hey, ihr zwei, ihr redet zu laut. Hört auf!»

Nach der Schule habe ich endlich gefaulenzt. Ich habe auf der Couch gelegen und ferngesehen. Das war toll. Ich bin fast eingeschlafen.           

Leider hat mich meine Mutter angerufen und hat zu mir gesagt: «Du musst das Abendessen machen. Und vergiss nicht, dein Zimmer aufzuräumen!»

Siehst du, gestern war ein Scheißtag. Keine Ruhe, viel Arbeit, strenge Lehrer – und meine Mutter war auch wirklich fordernd und gemein.

Nach dem Abendessen habe ich abgewaschen und für die Klassenarbeit gelernt. Ich habe einfach zu viel gearbeitet!

Endlich bin ich ins Bett gegangen. Ich war völlig erschöpft und deshalb habe ich nichts gelesen. Ich bin schnell eingeschlafen. 

Learning Apps - A Fill-the-Gaps Task

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BLOG: http://germanisland.global2.vic.edu.au

START: Manchmal finde ich meinen Alltag wirklich anstrengend. Das ist ein typischer Tag:

Es ist halb acht. Ich wache auf. Oh nein, ich bin immer noch müde. Ich möchte wieder einschlafen. Aber ich stehe auf. Ich habe keine Wahl.

Meine Freundin Mia ruft mich an. Wir gehen normalerweise zusammen zur Schule und reden auf dem Weg. Das macht immer Spaß.

In der ersten Stunde haben wir Geschichte. Das macht leider keinen Spaß. Der Lehrer ist sauer auf uns, weil wir so gern reden. «Hört auf zu reden», sagt er. «Ihr seid zu laut.»

Unsere Englischlehrerin hat auch schlechte Laune. «Hört gut zu», sagt sie. «Morgen schreibt ihr eine Klassenarbeit. Heute Abend müsst ihr dafür lernen.»

«Oh nein», sagt Mia. «Ich hasse Klassenarbeiten.»            

In der Mittagspause gehe ich in die Bibliothek. Mia kommt mit. Wir lesen ziemlich gern, aber wir reden lieber. Es ist immer warm und gemütlich in der Schulbibliothek. Die Bibliothekarin sagt zu uns: «Hey, ihr zwei redet zu laut. Hört auf!» Das passiert uns ziemlich oft!

Zum Glück kann ich nach der Schule endlich faulenzen. Toll! Ich liege auf der Couch und sehe fern. Ich schlafe fast ein.       

Leider ruft mich meine Mutter an. Sie arbeitet immer noch und kann erst um 6 Uhr nach Hause kommen. Sie sagt: «Du musst das Abendessen machen. Und vergiss nicht, dein Zimmer aufzuräumen!» 

Was für ein Scheißtag. Keine Ruhe, viel Arbeit, strenge Lehrer - und jetzt ist meine Mutter wirklich fordernd und gemein.

Nach dem Abendessen muss ich noch abwaschen und für die Klassenarbeit lernen. Heute arbeite ich einfach zu viel. Abends spiele ich lieber am Computer, aber ich möchte eine gute Note für die Englischarbeit bekommen.

Endlich gehe ich ins Bett. Normalerweise lese ich vor dem Schlafengehen ein Buch, aber heute Abend bin ich völlig erschöpft. Deshalb schlafe ich schnell ein. 

Siehst du? Mein Alltag ist ziemlich schwierig! Wie sieht dein Alltag aus?

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Learning Apps - Crossword:

Mein Alltagsleben: Ich helfe manchmal im Haushalt, aber ich sehe lieber fern...

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Kapuzenpulli.pngScreenShot2014-07-22at20602pm.png
Ich mag bequeme Kleidung. Zu Hause trage ich am liebsten eine alte Jeans und ein T-Shirt. Im Winter trage ich einen warmen Pulli. Der Winter ist meine Lieblingsjahreszeit, denn ich trage sehr gern Schals. Ich stricke sie für mich selbst und als Geschenke für meine Freunde. Auf diesem Bild bin ich in Mailand. Das ist eine Stadt in Italien. Ich trage einen blauen Jeansrock und schwarze Stiefel. Mein Pulli ist rosa und mein Schal ist bunt. Normalerweise trage ich nicht so gern Röcke, aber in Italien wollte ich ein bisschen eleganter aussehen als zu Hause.

Vocabulary in this text

  • ich wollte eleganter aussehen - I wanted to look more elegant
  • die Lieblingsjahreszeit - favourite season
  • das Geschenk - present
  • Mailand - Milan
  • auf diesem Bild - in this picture
  • normalerweise - usually, normally

Questions to ask about clothing preferences:

  • Was trägst du gern?
  • Was trägst du nicht so gern?
  • Was trägst du am liebsten?
  • Was trägst du zur Schule?/zu Hause?
  • Was trägst du am Wochenende?
  • Was trägst du auf einer Party? 

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